Donnerstag, 30 März 2017
 
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ANIS NACCACHE - Revolutionär oder Terrorist?

Dokumentation, Video, Farbe, 52 min und 45 min - 2000



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résumé

naccache_02.jpgEin Portrait von Anis Naccache, der sich als junger Libanese in der Palästinenserorganisation Fatah engagiert, 1975 mit Carlos zum Geiselnehmer der Ölminister der Opec in Wien aufsteigt, bevor er sich zur islamischen Revolution des Ayatollah Khomeiny bekehrt, für die er 1980 in Paris den letzten Premierminister des Schah zu ermorden versucht. Er wird verhaftet, aber von François Mitterand Mitte der achtziger Jahre im Zuge allgemeiner Verhandlungen mit dem Iran, während eine Reihe von Attentaten die französische Hauptstadt erschüttert, als Tauschpfand benutzt. Er lebt heute als "business man" in Teheran und Beirut.

Anis Naccache's Geschichte ist repräsentativ für eine heute besiegte Generation. Sie beschreibt, wie sich im Nahen Osten eine propalästinensische, mehr oder minder sozialistische Dritte Welt-Ideologie im Laufe der Jahre zum politischen Islam wandelt, der bis heute immer weiter an Gewicht gewinnt.

 

 

Presse

Anis Naccache, Revolutionär oder Terrorist? Dieser Agent der politisch motivierten Gewalt erzählt zum ersten Mal. …Ein ausserordentlicher Bericht, der eine unbekannte Seite der Geschichte erhellt. Eine erstaunliche Erläuterung ohne Reue und Bedauern. Anis Naccache sagt nicht alles, nicht einmal, aus welchem Grund er erzählt. An wen wendet er sich?

Le Monde, 25/11/2000

 

Dieses bemerkenswerte Portrait… rekapituliert scharfsichtig und originell die komplexe Geschichte des Nahen Ostens. Komplex wie auch das Leben dieses Libanesen als Aktivist der Fatah und später als Terrorist für den Iran. Es behandelt die seit langem gestellte Frage nach der Zukunft der revolutionären Ideologien der sechziger und siebziger Jahre, die so weit zurück liegen und immer noch so nahe scheinen.

Le Figaro, 29/11/2000

 

 

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Roland Dumas (französischer Aussenminister)
Ich habe zu Mitterand gesagt: wir müßen Naccache aus dem Gefängnis entlassen. Er war dem abgeneigt. Der Justiz-
minister Badinter war ebenfalls dagegen. "Diese Leute sind schwarz wie Raben". So hat er sich ausgedrückt.


 

 

 

 

mit   
  Anis Naccache, Hani El Hassan, Samir Abou Ghazaleh alias Haj Talal,
    Youssef Daher, Mohammed Sadek Hussein, Antoine Comte,
    Roland Dumas, Edith Heller, Enis Al-Attar
     
Buch   
  Timon Koulmasis, Gilles du Jonchay
Regie 
  Timon Koulmasis
Kamera 
  Timon Koulmasis
Ton   
  Mouhab Chane-Saz, Joël Flescher, Pierre Picq
Schnitt   
  Aurique Delannoy
Musik   Timon Koulmasis
Produzent    
  Xavier Carniaux
Produktion   
  AMIP, ARTE, ORF
     

 

 

 
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